Katholisch-Theologische Fakultät
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Hinweise zu Prüfungen

Informationen zu mündlichen Staatsexamensprüfungen

Staatsexamenskandidaten sind zu 5 SWS alttestamentlicher Exegese verpflichtet; das entspricht 2 Semestervorlesungen à 2 Stunden sowie der Hälfte einer weiteren zweistündigen Vorlesung. Aus diesem Spektrum können Prüflinge ihre Stoffe so zusammenstellen, dass eine hinreichend breite Streuung über die Literatur des AT gewährleistet ist. Es können auch Fremdstoffe in die Prüfung eingebracht werden, beispielsweise bei Kollegen gehörte Vorlesungen, aber dann sollte frühzeitig die Absprache mit mir gesucht werden, denn in diesem Fall benötige ich aussagekräftige Unterlagen mit Informationen, was in den betreffenden Veranstaltungen gelehrt wurde. Sogar frei auf Literaturbasis erarbeitete Stoffe sind möglich. Seminare können nicht in die Stoffvereinbarung eingehen.

Aus den Literaturlisten sollte der eine oder andere Titel - beispielsweise Kommentare - zur Vertiefung herangezogen werden.

Die mündlichen Examina dauern ca. 25 Minuten. In dieser Zeit kommen in der Regel zwei Teilthemen (wie etwa Beispieltexte) aus zwei verschiedenen Vorlesungen zur Sprache. Eine kurze Kontrollfrage aus dem dritten Vorlesungsstoff kann sich anschließen. Außerdem stellt der staatliche Prüfer normalerweise eine Frage allgemeinerer Art, die sich beispielsweise auf die Anwendung eines zuvor besprochenen Prüfungsthemas im Religionsunterricht bezieht.

Es wird nicht erwartet, dass die Prüflinge die zahlreichen in den Materialien aufgezählten Parallelstellen aufzählen können. Es sollte jedoch die eine oder andere Parallele bekannt sein, und vor allem sollte deren Erkenntniswert für die zu interpretierende Ausgangsstelle dargelegt werden können. Generell sollten Prüfungen den Beweis erbringen, dass der Charakter der Exegese als argumentierender Wissenschaft verstanden wurde.

Als Prüfungstext dient die gängige rote Ausgabe der Einheitsübersetzung aus dem Herder-Verlag. Deshalb ist es zu empfehlen, auch die Prüfungsvorbereitung anhand dieser Ausgabe vorzunehmen, um während der Prüfung eine rasche Orientierung im Text zu erleichtern. Wenn in den Vorlesungen Arbeitsübersetzungen eingesetzt wurden, werden diese auch in der Prüfung wieder vorgelegt, manchmal leicht frisiert, insofern Informationen ausgelassen werden, die die Studierenden sich einprägen sollen und daher Prüfungsgegenstand sind.

Es besteht die Möglichkeit, die Prüfung anhand des hebräischen Textes abzulegen. Dies bedeutet konkret: Der Prüfling nennt mir eine Perikope (Leseeinheit) pro Stoff im Umfang von beispielsweise einem Kapitel, die aus dem Hebräischen vorbereitet wird. Dann garantiere ich, dass eine dieser Perikopen in der Prüfung zur Sprache kommen wird. Normalerweise ist dann ein Vers aus dem Hebräischen zu übersetzen und dient als Einstieg in das Prüfungsgespräch. Im Übrigen ist die Einheitsübersetzung Prüfungsgrundlage.

Werden Vorlesungen von mir als Prüfungsthemen gewählt, ist die Absprache unkompliziert. Dann reicht es, mir die Themen ca. 3 Wochen vor der Prüfung per e-mail mitzuteilen. In anderen Fällen sollte meine Sprechstunde nicht später als vier Monate vor der Prüfung aufgesucht werden.

Für den e-mail-Verkehr sollte immer meine dienstliche Adresse verwendet werden (stipp@lmu.de), nicht meine private.

Viel Erfolg!

Prof. Dr. Hermann-Josef Stipp

 

Informationen zu Diplomprüfungen

Diplomanden sind zu 10 SWS alttestamentlicher Exegese verpflichtet; das entspricht 5 Semestervorlesungen à 2 Stunden. Im Einzelnen gelten für Diplomprüfungen ab dem SS 2015 folgende Regeln:

Schriftliche Prüfungen

Die schriftlichen Prüfungen sind anonym und lassen daher keine individuellen Stoffabsprachen zu. Die Klausuren beziehen sich deshalb auf folgende Vorlesungen von mir:
Zionstheologie
Ijob
Hosea
Jeremia

Ferner :
SS 2015: Messianische Texte im AT
WS 2015/16: Gottesbilder im AT (Israel auf dem Weg zum Monotheismus)
SS 2016: Zentrale atl. Texte zu Schöpfung und Anthropologie
WS 2016/17: Recht, Ethik und Kult im AT
In der Klausur werden 3 Fragen aus diesen Vorlesungsthemen zur Wahl gestellt. Die Fragen verteilen sich auf mindestens 2 Vorlesungsthemen.
In die schriftlichen Examina bringen die Prüflinge ihre eigenen Hilfsmittel mit. Zulässig sind unkommentierte Übersetzungen, hebräische und griechische Bibeln sowie hebräische und griechische Wörterbücher. Sie dürfen Unter- und Anstreichungen ent¬halten, aber keine alphanumerischen Einträge, also keine Buchstaben und Ziffern. Sog. Reiter sind zulässig. Den Aufsichtspersonen sind auf Verlangen ein Personalausweis und die benutzten Hilfs¬mittel zur Einsicht vorzuzeigen.

Mündliche Prüfungen

Für die mündlichen Examina können die Prüflinge mit mir eine Themenabsprache treffen, die ein Äquivalent zu 10 SWS Atl. Exegese darstellt, beispielsweise in Gestalt von 5 Semestervorlesungen. Es können auch Fremdstoffe in die Prüfung eingebracht werden, beispielsweise bei Kollegen gehörte Vorlesungen, aber dann sollte frühzeitig die Absprache mit mir gesucht werden, denn in diesem Fall benötige ich aussagekräftige Unterlagen mit Informationen, was in den betreffenden Veranstaltungen gelehrt wurde. Sogar frei auf Literaturbasis erarbeitete Stoffe sind möglich. Seminare können nicht in die Stoffvereinbarung eingehen.

Allgemeines

Aus den Literaturlisten sollte der eine oder andere Titel – beispielsweise Kommentare – zur Vertiefung herangezogen werden.
Es wird nicht erwartet, dass die Prüflinge die zahlreichen in den Materialien aufgezählten Parallelstellen aufzählen können. Es sollte jedoch die eine oder andere Parallele bekannt sein, und vor allem sollte deren Erkenntniswert für die zu interpretierende Ausgangsstelle dargelegt werden können. Generell sollten Prüfungen den Beweis erbringen, dass der Charakter der Exegese als argumentierender Wissenschaft verstanden wurde.
In mündlichen Examina dient als Prüfungstext die gängige rote Ausgabe der Einheitsübersetzung aus dem Herder-Verlag. Deshalb ist es zu empfehlen, auch die Prüfungsvorbereitung anhand dieser Ausgabe vorzunehmen, um während der Prüfung eine rasche Orientierung im Text zu erleichtern. Wenn in den Vorlesungen Arbeitsübersetzungen eingesetzt wurden, werden diese auch in den Prüfungen wieder vorgelegt, manchmal leicht frisiert, insofern Informationen ausgelassen werden, die die Studierenden sich einprägen sollen und daher Prüfungsgegenstand sind.
Es besteht die Möglichkeit, die Prüfung anhand des hebräischen Textes abzulegen. Dies bedeutet konkret: Der Prüfling nennt mir eine Perikope (Leseeinheit) pro Stoff im Umfang von beispielsweise einem Kapitel, die aus dem Hebräischen vorbereitet wird. Dann garantiere ich, dass eine dieser Perikopen in der Prüfung zur Sprache kommen wird. Normalerweise ist dann ein Vers aus dem Hebräischen zu übersetzen und dient als Einstieg in das Prüfungsgespräch. Im Übrigen ist die Einheitsübersetzung Prüfungsgrundlage.
Werden Vorlesungen von mir als Prüfungsthemen gewählt, ist die Absprache unkompliziert. Dann reicht es, mir die Themen ca. 3 Wochen vor der Prüfung per e-mail mitzuteilen. In anderen Fällen sollte meine Sprechstunde nicht später als vier Monate vor der Prüfung aufgesucht werden.
Für den e-mail-Verkehr sollte immer meine dienstliche Adresse verwendet werden (stipp@lmu.de), nicht meine private.
Viel Erfolg!
Prof. Dr. Hermann-Josef Stipp