Katholisch-Theologische Fakultät
print

Links und Funktionen

Navigationspfad


Inhaltsbereich

MThZ: Theologische und ethische Dimensionen von Resilienz

Was befähigt Menschen, Institutionen und Gesellschaften, Krisen zu überstehen, aus ihnen zu lernen und vielleicht sogar gestärkt aus ihnen hervorzugehen? Zu dieser Frage gibt es seit einigen Jahren eine boomende Forschung unter dem Titel „Resilienz“. Auffallend ist dabei, dass selbst in Sammelbänden, die einen interdisziplinären Anspruch haben, philosophische, ethische und theologische Beiträge fehlen. Dabei liegt es auf der Hand, dass die theologischen Tugenden Glaube, Liebe und Hoffnung oder auch Weisheit sowie politische Ethik ganz wesentlich zur Resilienz beitragen können. Und sie werden kritisch daran gemessen, ob sie dies wirklich tun.
Ein von den ForChange-Mitgliedern Markus Vogt und Martin Schneider herausgegebenes Themenheft der Münchner Theologischen Zeitschrift (Jg. 67, Heft 3, 2016) will dazu beitragen, diese Lücke zu füllen. Unter dem Titel „Theologische und ethische Dimensionen von Resilienz“ enthält das Heft neben konzeptionellen Reflexionen (Autoren: Markus Vogt, Martin Schneider; Jochen Sautermeister, Hildegund Keul; Julian Nida-Rümelin; Rebecca Gutwald; Małgorzata Bogaczyk-Vormayr) auch kurze Praxisberichte. Diese vermitteln einen Eindruck, in welchen kirchlichen, zivilgesellschaftlichen, beruflichen und pädagogischen Kontexten Resilienz zu einem Leitbegriff geworden ist. [Inhaltsverzeichnis].
Einzelhefte können für 12,00 Euro beim EOS-Verlag bestellt werden. Wer an einer Rezension Interesse hat, kann ein kostenloses Exemplar beim Lehrstuhl für Christliche Sozialethik der Ludwig-Maximilians-Universität München anfordern. Wir freuen uns, wenn Sie Weiterführendes, aber auch Kritik im Resilienz-Blog des Forschungsverbundes (www.forchange.de) kundtun.