Katholisch-Theologische Fakultät
print

Links und Funktionen

Navigationspfad


Inhaltsbereich

Neuerscheinungen

Markus Vogt / Celia Deane-Drummond / Sigrud Bergmann(Hg.): Religion in the anthropocene, Eugene, Oregon (USA): Cascade, 2017

This book charts a new direction in humanities scholarship through serious engagement with the geopolitical concept of the Anthropocene. Drawing on religious studies, theology, social science, history, philosophy, and what can be broadly termed the environmental humanities, this collection represents a groundbreaking critical analysis of diverse narratives on the Anthropocene.

The contributors to this volume recognize that the Anthropocene began as a geological concept, the age of the humans, but that its implications are much wider than this. Will the Anthropocene have good or bad ethical outcomes? Does the Anthropocene debate trigger the emergence of a new ecological humanism?
Does the Anthropocene idea challenge the possibility of a sacred Nature, which shores up many religious approaches to environmental ethics?
Or is the Anthropocene a secularized theological anthropology more properly dealt with through traditional concepts from Catholic social teaching on human ecology?Do theological traditions, such as Christology, reinforce negative aspects of the Anthropocene?
Not all contributors in this volume agree with the answers to these different questions. Readers will be challenged, provoked, and stimulated by this book.

(Text and excerpt used with Permission of Wipf and Stock Publishers)

 

Markus Vogt / Peter Schallenberg(Hg.): Soziale Ungleichheiten. Von der empirischen Analyse zur gerechtigkeitsethischen Reflexion, Paderborn: Schöningh, 2017.

Zahlreiche Studien diagnostizieren weltweit wachsende soziale Ungleichheiten. Andere sprechen von Erfolgen in der Überwindung der Differenzen. Wie aussagekräftig sind die jeweils zugrunde gelegten Parameter? Tendiert der Kapitalismus zu mehr finanzieller Ungleichheit, wie Thomas Piketty behauptet? Wie ist der Zusammenhang zwischen Ungleichheit und sozialer Exklusion in verschiedenen Kontexten von Armut und Reichtum näher zu bestimmen? Was ergibt sich daraus für den normativen Stellenwert der Gleichheit? Vor dem Hintergrund dieser Debatten setzt sich das Buch sowohl mit Modellen, Ergebnissen und Bewertungen der empirischen Gerechtigkeitsforschung als auch mit philosophisch-konzeptionellen Fragen des Verhältnisses von Gleichheit und Gerechtigkeit auseinander. Einen dritten Schwerpunkt bilden Konkretionen in unterschiedlichen Handlungskontexten wie Erbschaftssteuer, globale Armut, Klimawandel oder Gesundheitsversorgung und Eurokrise.

Markus Vogt / Martin Schneider (Hg.): Theologische und ethische Dimensionen von Resilienz (Münchner Theologische Zeitschrift 3/2016).

In unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen boomt die Resilienzforschung. Theologie, Philosophie und Ethik beginnen erst dies wahrzunehmen und nach einer eigenen Positionierung zu fragen. Ein von den ForChange-Mitgliedern Markus Vogt und Martin Schneider herausgegebene Themenheft der Münchner Theologischen Zeitschrift (Jg. 67, Heft 3, 2016) will dazu entscheidend beitragen. Unter dem Titel „Theologische und ethische Dimensionen von Resilienz“ werden auch kritische Perspektiven eröffnet. Die Beiträge zeigen: Resilienz ist zwar ein theologisch und ethisch gehaltvoller Begriff, er ist aber in sozialethischer Hinsicht ambivalent oder zumindest klärungsbedürftig. Neben konzeptionellen Beiträgen (Autoren: Markus Vogt, Martin Schneider; Jochen Sautermeister, Hildegund Keul; Julian Nida-Rümelin; Rebecca Gutwald; Małgorzata Bogaczyk-Vormayr) enthält das Themenheft auch kurze Praxisberichte. Diese vermitteln einen Eindruck, in welchen kirchlichen, zivilgesellschaftlichen, beruflichen und pädagogischen Kontexten Resilienz zu einem Leitbegriff geworden ist.

Inhaltsverzeichnis (pdf-Dokument)

Wilhelm Korff / Markus Vogt (Hg.): Gliederungssysteme angewandter Ethik. Ein Handbuch, Freiburg: Herder, 2016.

Ethik hat es weder nur mit Grundlagenfragen noch allein mit konkreten Anwendungsproblemen zu tun. Sie ist vielmehr zusätzlich durch vermittelnde Gliederungselemente und -systeme bestimmt. Dieser Thematik wurde bisher kaum die notwendige systematische Aufmerksamkeit geschenkt.
Das Handbuch widmet sich den drei historisch wirkmächtigsten Gliederungsschlüsseln angewandter Ethik: den Geboten (in Gestalt des Dekalogs), den (Kardinal-)Tugenden und die Pflichtenkreisen. Den Abschluss bildet die Frage, welche Gliederungssysteme den sich immer stärker nach Sachbereichen differenzierenden ethischen Diskurs der Gegenwart bestimmen.

Jochen Ostheimer / Markus Vogt (Hg.): Die Moral der Energiewende. Risikowahrnehmung im Wandel am Beispiel der Atomenergie (Ethik im Diskurs Band 10), Stuttgart: Kohlhammer, 2014.

Die ausgerufene Energiewende ist mit vielschichtigen sozialen und wirtschaftlichen Konflikten verbunden. Unterschiedliche Interessen, Wertungen und Prognosen stehen sich gegenüber. Dieser Band untersucht die ethische Reichweite der unterschiedlichen Argumentationsmodelle. Namhafte Forscher aus Ethik und Sozialwissenschaften erhellen in interdisziplinärer Zusammenschau die gesellschaftlichen Kontexte, analysieren die ökonomischen und rechtlichen Risiken und untersuchen vor allem die moralischen Implikationen dieses Projekts. Ziel ist es, durch einen internationalen Vergleich von Strategien die Rationalität der Energiewende diskurs- und kritikfähig zu machen, damit der (behauptete) "deutsche Alleingang" nicht in die Isolation führt.

Markus Vogt, Jochen Ostheimer, Frank Uekötter (Hg.): Wo steht die Umweltethik? Argumentationsmuster im Wandel, Marburg: Metropolis, 2013.

Wo liegen gegenwärtig die zentralen Herausforderungen für die Umweltethik? Welche Methoden, Disziplinen oder Wissensbestände braucht die Umweltethik in den kommenden Jahren, um diese Herausforderungen zu bewältigen? Wie hat sich die Diskussion über umweltethische Themen in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt? Welche Themen und Fragestellungen können als überholt gelten, und welche sind weiterhin aktuell? Wie sieht der geographische Referenzrahmen der Umweltethik im 21. Jahrhundert aus? Welche Bedeutung kommt der Umweltethik im Gesamtzusammenhang des Ethikdiskurses sowie innerhalb der Umweltdebatte zu, und wie sollte sich die Stellung der Umweltethik in diesen Kontexten künftig verändern? Diese und andere Fragen werden in diesem Band von namhaften Experten aus verschiedenen Fachdisziplinen erörtert.

Markus Vogt: Prinzip Nachhaltigkeit. Ein Entwurf aus theologisch-ethischer Perspektive (Hochschulschriften zur Nachhaltigkeit, Band 39), 3. Auflage, München: Oekom, 2013.

Die ethisch-politische Architektur der Moderne ist ins Wanken geraten. Eine klimaverträgliche Transformation des Fortschrittsbegriffs, ein globalisierungsfähiges Modell von Wohlstand und eine Integration von Markt und Moral sind wesentliche Bedingungen für eine gerechte Weltgesellschaft. Die Suche hiernach bündelt sich in dem Prinzip Nachhaltigkeit. Dieses fordert den christlichen Glauben heraus, die Zeichen der Zeit zu lesen, um tradiertes Orientierungswissen im Horizont neuer Herausforderungen und Gotteserfahrungen für die Gegenwart fruchtbar zu machen.
Markus Vogt erschließt in seiner Arbeit das ethische Profil der Nachhaltigkeit auf zwei Wegen: Er eröffnet einen Dialog zwischen Schöpfungstheologie und Naturwissenschaften zu den ethischen Implikationen eines neuen Verständnisses von Raum, Zeit, System und Komplexität. Darüber hinaus analysiert der Autor aus gerechtigkeitstheoretischer Perspektive globale und intergenerationelle Verteilungskonflikte, aus denen sich Kriterien für einen zukunftsfähigen Gesellschaftsvertrag ergeben.

Markus Vogt (Hrsg.): Theologie der Sozialethik, Freiburg: Herder, 2013.

Die Frage nach der Einbettung der Sozialethik in die Theologie und ihre theologische Fundierung ist für die inhaltliche Ausrichtung, gesellschaftliche Kommunikationsfähigkeit und wissenschaftspolitische Entwicklung des Faches von zentraler Relevanz. Kontrovers wird im vorliegenden Band darum gerungen, welche Form der Argumentation den sozialen Realitäten angemessen ist und in welchem Verhältnis Glaubens- und Vernunftargumente stehen.

Mit Beiträgen von: Ingeborg Gabriel, Marianne Heimbach-Steins, Hans Joachim Höhn, Peter Hünermann, Gerhard Kruip, Arnd Küppers, Matthias Möhring-Hesse, Hans-Joachim Sander, Peter Schallenberg, Thomas Söding, Rudolf Uertz, Werner Veith, Markus Vogt.

Christliche Sozialethik - Architektur einer jungen Disziplin. Akademischer Festakt zum 85. Geburtstag von Wilhelm Korff (LMUniversum Band 12), hg. von Markus Vogt, München: Verlag Lutz Garnies, 2012.

Am 29.11.2011 feierte Professor Dr. Wilhelm Korff, emeritierter Ordinarius für Christliche Sozialethik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der LMU München, seinen 85. Geburtstag. Die Fakultät ehrte diesen Anlass mit einem akademischen Festakt. Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan hielt die Festansprache zum Thema „Ethischer Anspruch und politischer Kompromiss“. Die Laudatio von Prof. Dr. Markus Vogt skizzierte die Bedeutung des Denkens von Wilhelm Korff für die Formation des Faches Sozialethik und vermittelte einen Eindruck von den Forschungen des Jubilars zur „ethischen Neuvermessung der menschlichen Handlungswelt“. Der vorliegende Band bietet Einblicke in das Werk von Wilhelm Korff und Ausblicke auf die Architektur der noch jungen sozialethischen Disziplin. Über Vorträge und Grußworte hinaus enthält er zwei eigene Beiträge des Jubilars, in denen dieser seine aktuellen Überlegungen zu den Gliederungssystemen theologischer Ethik präsentiert.

Downloads