Katholisch-Theologische Fakultät
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Studieninformationen

Aufgabe des Fachs Dogmatik ist es, den christlichen Glauben in systematischer Sicht darzustellen. Sein Gegenstand ist der Glaube der Kirche, wie er in der Offenbarung und deren Auslegung in der Entwicklung der Glaubenslehre greifbar wird und, verantwortet vor den Herausforderungen der Zeit, zur Sprache gebracht werden muss. An der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität München wird das Fach Dogmatik von dem Lehrstuhl für Dogmatik und ökumenische Theologie, zwei außerplanmäßigen Professoren sowie von Privatdozenten vertreten. Prüfungsberechtigt sind Prof. Dr. Bertram Stubenrauch, apl. Prof. Dr. Gerhard Rottenwöhrer und apl. Prof. Dr. Hubert Filser sowie Jun.-Prof. Dr. Birgitta Kleinschwärzer-Meister. Prof. Dr. Gerhard Rottenwöhrer wendet sich mit seinen Lehrveranstaltungen schwerpunktmäßig an die Studierenden mit nicht-vertieften Studien, Prof. Dr. Hubert Filser an die Studierenden im vertieften und nicht-vertieften Studium, insbesondere im ersten Studienabschnitt (Zwischenprüfung vertieftes Studium LA), während Prof. Dr. Bertram Stubenrauch Veranstaltungen für Studierende aller Studiengänge anbietet.

Als Hauptvorlesungen im Fach Dogmatik - damit auch für die Lehramtsstudierenden relevant -  sind: Gotteslehre, Christologie und Soteriologie, Schöpfungslehre/Anthropologie, Ekklesiologie, Sakramentenlehre und Eschatologie. Dazu kommen Spezialvorlesungen, die sich vorwiegend an Studierende im Diplomstudiengang richten. Speziell für die nicht-vertieften Studiengänge werden Vorlesungen angeboten, die vor allem einen ersten Einblick und einen Überblick über das Fach und seine Inhalte geben. Dabei wird jeweils der Prüfungsstoff vermittelt.

Seminare richten sich an Studierende aller Fachrichtungen, insbesondere an die Eingangssemester. Sie werden normalerweise von den wissenschaftlichen Mitarbeitern durchgeführt. Hier werden exemplarisch Probleme erörtert, die für das Verständnis des christlichen Glaubens weichenstellend sind und von denen her sich das Verständnis systematischer Theologie insgesamt erschließt. Dabei erfolgt eine Einführung in die wichtige Literatur, es werden Anregungen für die Erstellung von Seminararbeiten sowie für eine Wertung der Literatur gegeben. Für die aktive Teilnahme an diesem Seminar kann ein Seminarschein ausgestellt werden.

Der „Grundkurs Dogmatik I“ vermittelt zentrale Inhalte des Glaubensbekenntnisses, wie sie etwa im „Katholischen Erwachsenen-Katechismus. Das Glaubensbekenntnis der Kirche“ (hrsg. von der Deutschen Bischofskonferenz 1985) dargeboten werden, und gibt zugleich eine erste Einführung in das Fach Dogmatik. Die hier vermittelten Kenntnisse sind Voraussetzung des Fachstudiums und Gegenstand der Zwischenprüfung im vertieften Studium. Der Erwerb eines Seminarscheins ist in dieser Veranstaltung möglich.

Der „Grundkurs Dogmatik II“ hat die Aufgabe, eine vertiefte Einführung in das Fach zu bieten (Traktat Einführung in die Dogmatik/Theologische Erkenntnislehre) und einen möglichst breiten Überblick zu erschließen. Gleichzeitig soll er als Repetitorium der unmittelbaren Prüfungsvorbereitung in den unterschiedlichen Studiengängen dienen. Dabei ist die Stoffauswahl – im Gegensatz zum „Grundkurs Dogmatik I“ – vor allem auf die für alle Studiengänge vorgeschriebenen „Prüfungspflichttrakte“ Gotteslehre und Christologie fokussiert. Von den Zentralfragen des Glaubens ausgehend soll eine innere Struktur des Fachs deutlich und sichtbar werden. Der Erwerb eines Seminarscheins ist in dieser Veranstaltung möglich.

Das Hauptseminar richtet sich vor allem an Studierende im vertieften Lehramtsstudiengang sowie an Diplomstudierende. Hier ist der Erwerb eines Hauptseminarscheins möglich. Dazu werden Einzelthemen in historischer und systematischer Betrachtung erörtert. Es soll eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit wichtigen Fragen der Deutung des christlichen Glaubens erfolgen.

Das Oberseminar richtet sich insbesondere an Doktoranden und Diplomanden, die Dogmatik als Hauptfach gewählt haben. Für die Teilnahme an diesem Seminar werden vertiefte Kenntnisse des Faches vorausgesetzt. Diese Veranstaltungen dienen der wissenschaftlichen Vertiefung. Für die aktive Teilnahme an einem Oberseminar kann ein Oberseminarschein ausgestellt werden.

Das ökumenische Haupt- bzw. Oberseminar wird in Kooperation zwischen der Ausbildungseinrichtung Orthodoxe Theologie, der Evangelisch-Theologischen Fakultät, sowie dem Ökumenischen Forschungsinstitut (ÖFI) bzw. dem Lehrstuhl für Dogmatik und ökumenische Theologie ausgerichtet. In diesen Haupt- bzw. Oberseminaren werden in besonderer Weise Themen des interkonfessionellen Gesprächs behandelt. Der Erwerb eines Haupt- bzw. Oberseminarscheins im Fach Dogmatik ist hier möglich. Die vertiefte wissenschaftliche Arbeit im Bereich der Ökumene erfolgt im überfakultären Zentrum für ökumenische Forschung (ZöF).

Das Doktorandenkolloquium findet für Doktoranden im Fach Dogmatik statt. Hier werden Ergebnisse der wissenschaftlichen Arbeit der Teilnehmer vorgestellt und diskutiert. Für die Teilnahme ist eine persönliche Einladung erforderlich.