Katholisch-Theologische Fakultät
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Lehrveranstaltungen

Sommersemester 2013

Seminar
Was ist eine religiöse Erfahrung?
2-stündig, Mo 16-18 Uhr, HGB DZ 007

Der Kurs wird sich mit einem klassischen Themenfeld der Religionsphilosophie beschäftigen: mit der religiösen Erfahrung. Mithilfe der Texte von einschlägigen Autoren gilt es folgende Fragen zu bearbeiten:

Welche Definitionen von religiöser Erfahrung gibt es? Wie unterscheidet sich eine religiöse Erfahrung von Erfahrungen anderer Art? Welchen Zugang haben wir zu diesen Erfahrungen – etwa nur einen emotionalen oder spielt unser Intellekt auch eine Rolle? Wie ist das Verhältnis zwischen der Sphäre des Religiösen und unserem sonstigen Leben zu denken? Wer Interesse hat, sich mit diesen Fragen kritisch auseinanderzusetzen, sollte die Bereitschaft zur eigenständigen Lektüre mitbringen.

Literatur: In der ersten Stunde wird ein Reader zur Verfügung gestellt.
Leistungsnachweis Nicht modul.: Ein Seminarschein kann durch die Übernahme eines Referats und die Abfassung einer Seminararbeit erworben werden. Modul.: Mit Referat und Seminararbeit können 3 ECTS-Punkte erworben werden.
Zielgruppe nicht modul.: Diplom, GY, RS, HS, BS, Magister-Nebenfach modul.: BA-NF
Anmeldung Bitte bis spätestens 08. April 2013 per E-mail an: Ursula.Diewald@lmu.de



Lektürekurs
The Power of Religion in the Public Sphere
1-stündig, Mo 18-19 Uhr, HGB E 212

Vier der einflussreichsten Philosophen unserer Zeit widmen sich in diesem Buch gemeinsam der Frage, wie Religion, Theologie und Politik heute zusammen gedacht werden können. Das Gespräch zwischen diesen Denkern soll in gemeinsamer Lektüre analysiert aber auch unter Aufnahme eigener Überlegungen fortgeführt werden.

Voraussetzungen: Englische Sprachkenntnisse

Literatur: Butler, Judith u.a.: The Power of Religion in the Public Sphere, edited by Eduardo Mendieta and Jonathan VanAntwerpen, Afterword by Craig Calhoun, New York – Chichester 2011.

Zielgruppe: nicht modul.: Diplom, GY, RS, BS, Magister-Nebenfach, Promotion, modul.: Magister, BA-NF

Anmeldung: Per E-Mail an: Ursula.Diewald@lmu.de

 


Wintersemester 2012/13

Seminar
Theologie und Öffentlichkeit
2-stündig, Mi 18-20 Uhr, HGB DZ 007

Das Verhältnis zur Öffentlichkeit beschäftigt das Christentum von der ersten Stunde an – man könnte die ersten Fundamentaltheologen als PR-Berater auffassen, die in kerygmatischer Absicht darum bemüht waren, die zentrale Glaubensinhalte zielgruppenorientiert zu vermitteln und gegen Vorwürfe der Irrationalität zu verteidigen. Heute beschäftigen sich Fundamentaltheologen mit ähnlichen Aufgaben, wenn auch unter anderen Vorzeichen.

In diesem Seminar sollen die Herausforderungen erarbeitet werden, die das Themenfeld Theologie und Öffentlichkeit heute umfasst. Dazu wird zunächst nötig sein zu sondieren, was ‚Öffentlichkeit’ ist.

Nach Erarbeitung der notwendigen ekklesiologischen, politischen und soziologischen Grundlagen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit erhalten, selbst Kommunikationsstrategien zu entwickeln und kritisch zu besprechen.


Seminar
Grundlagen Sytematische Theologie
2-stündig, Do 12-14 Uhr, HGB DZ 007 (Kurs A) bzw. Mi 16-18 Uhr (Kurs B), HGB M 201

In diesem Kurs erarbeiten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer grundlegende Kenntnisse über Gegenstand und Methoden der systematischen theologischen Disziplinen.


Übung
Repetitorium Fundamentaltheologie
1-stündig, Blockveranstaltung, D Z003 und D Z007

In dieser Blockveranstaltung sollen Studierende, die im Jahr 2013 die Staatsexamensprüfung im Fach Fundamentaltheologie ablegen, an zwei Terminen die Möglichkeit erhalten, selbständig vorbereitete Fragen zum Prüfungsinhalt zu diskutieren und zu klären. Da nicht der gesamte Prüfungsstoff wiederholt werden kann, ist der Besuch dieser Übung ausschließlich als unterstützendes Element bei einer vorgängigen Prüfungsvorbereitung sinnvoll. Besondere Anmeldemodalitäten


Sommersemester 2012

Lektürekurs
John Deweys ‚A Common Faith’ 1-stündig, Mittwoch 18-19 Uhr c.t.

John Dewey (1859-1952) gehört zu den vielfältigsten Autoren unter den klassischen amerikanischen Pragmatisten. Einschlägig im Bereich der Pädagogik, hat er sich außerdem u.a. in der Psychologie, Wissenschaftstheorie sowie der Politik einen Namen gemacht. Intellektueller Ausgangspunkt ist für ihn eine naturalistische Lesart des Humanismus. Philosophisch schlägt sich dies in einem entschiedenen antiessentialistischen Programm nieder, d.h. er argumentiert gegen alles Übernatürliche – und damit auch gegen Kernsätze der Theologie. Doch anders als seine Kollegen – und im Kontrast zur aggressiven Manier mancher Vertreter des sog. Neuen Atheismus – , hinterließ er uns sein ganz persönliches religiöses Credo in Form des Büchleins ‚A Common Faith’. Darin schlägt er ein neues Verständnis von religiösem Glauben vor, das sich in seinen Augen besser in die Lebenswelt des modernen Menschen integriert, und das eine humanere Welt befördert. Interessierte Studentinnen und Studenten sind eingeladen, sich aus christlicher Sicht mit diesem Anspruch auseinanderzusetzen.               


Seminar
Was ist ein theologisches Argument?                                                                                                                                       2-stündig, Mittwoch 16-18 Uhr c.t.

Die Forschung in der Theologie beruht auf dem inzwischen als selbstverständlich empfundenen Anspruch, dass unsere christlichen Überzeugungen vor uns selbst und überwiegend auch gegenüber anders denkenden Personen rational verantwortbar sein müssen.
Beim Argumentieren – gegenüber anderen wissenschaftlichen Disziplinen, gegenüber der gesellschaftlichen Öffentlichkeit – schöpft die Theologie aus sehr verschiedenen Quellen, geht aber gleichzeitig davon aus, dass sie etwas Spezifisches zu sagen hat, was sie von anderen Forschungsrichtungen, beispielsweise der profanen Philosophie, unterscheidet. Existiert so etwas wie ein genuin theologisches Argument? Über diese Frage soll mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Seminar diskutiert werden. Ausgangspunkt ist die Analyse der beiden Grundbegriffe: Was ist eine religiöse Überzeugung und wie ist sie strukturiert? Was bedeutet es zu argumentieren und welche Argumentationstypen lassen sich unterscheiden? Anhand von Textproben soll erarbeitet werden, wie die systematisch-theologischen Disziplinen heute argumentativ vorgehen und was als ein gutes Argument gilt. Das Seminar zielt gleichermaßen auf die fachorientierte Schulung religionsphilosophischen Denkens wie auf eine Vertiefung der Textkompetenz.


Wintersemester 2011/12

Seminar
Zwischen Areopag und Notenschluss: Glaube, Vernunft und Schule                                                                            mit Bernhard Flassak; 2-stündig, Mittwoch 16-18 Uhr c.t., 

In diesem Seminar erhalten die TeilnehmerInnen Gelegenheit, klassische Fragestellungen der Fundamentaltheologie mit besonderer Rücksicht auf schuldidaktische Überlegungen zu reflektieren. Die sogenannten Gottesbeweise der theologischen Tradition stellen Versuche dar, die Vernünftigkeit des christlichen Glaubens auf objektive Weise zu formulieren. Diese Argumente zu kennen, zu analysieren und zu bewerten, ist ein erstes Lernziel des Seminars. In einem zweiten Schritt werden wir uns mit dem Thema Glaube und Vernunft vor dem Hintergrund heutiger Denkgewohnheiten (pluralistisch, naturwissenschaftlich) kritisch auseinanderzusetzen. Schließlich werden die TeilnehmerInnen die Möglichkeit erhalten, das Gelernte in experimenteller Form für die Unterrichtssituation aufzubereiten. Das Angebot richtet sich nicht ausschließlich aber in besonderer Weise an Studierende des vertieften Lehramtstudiums.

 


Seminar                                                                                                                                                                 Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und die Grundlagen der Theologie                                                        2-stündig, HGB C014


Sommersemester 2011


Seminar
Rationalität - zeitgenössische Positionen
2-stündig, Do 16-18 Uhr, Geschwister-Scholl-Platz 1, Raum DZ 007
Beginn: 12.05.2011 Ende: 28.07.2011

Es ist Aufgabe der Theologie, vom Glauben in vernünftiger Weise Rechenschaft abzulegen. Doch was heißt „vernünftig“? Das Seminar diskutiert ausgewählte zeitgenössische Vernunftkonzeptionen und erörtert ihre Relevanz für die Fundamentaltheologie wie für die Sozialethik. Forschungsleitende Fragen sind etwa: Wie kann man heute in einer „postsäkularen Gesellschaft“ religiöse Überzeugungen kommunizieren? Nach welchen Diskursregeln ist der interreligiöse Dialog zu gestalten? Inwieweit verbirgt theologische Rede auch Elemente der Gewalt? Wie lassen sich grundlegende ethische Konzepte rational begründen, und welche Denkmuster offenbaren sie? Welche Alternativen gibt es zur gesellschaftlich vorherrschenden ökonomisch-technischen Zweck-Mittel-Rationalität? Wie kann man ohne Metaphysik Menschenrechte formulieren? Lassen sich religiöse oder moralische Traditionen ineinander oder in eine neutrale Sprache „übersetzen“? Die Lektüre einschlägiger philosophischer Autoren soll die Teilnehmer in diese spannende Debatte einführen und ihnen zugleich Werkzeuge in die Hand geben, um eigene Antworten zu wagen.

Literatur: Abel, Günter: Interpretationswelten. Gegenwartsphilosophie jenseits von Essentialismus und Relativismus, Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 1995. Jürgen Habermas: Moralbewußtsein und kommunikatives Handeln, Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 1983. Peukert, Helmut: Wissenschaftstheorie, Handlungstheorie, fundamentale Theologie. Analysen zu Ansatz und Status theologischer Theoriebildung, Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 32009. Welsch, Wolfgang: Vernunft. Die zeitgenössische Vernunftkritik und das Konzept der transversalen Vernunft, Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 1996.

Zielgruppe: D, V, NV. Magister-Nebenfach


Lektürekurs
"Theologie als Gespräch" - eine Auseinandersetzung mit David Tracy
1-stündig, Do 19-20 Uhr, Geschwister-Scholl-Platz 1, Raum C 016
Beginn: 05.05.2011; Ende: 28.07.2011

Obwohl im deutschsprachigen Raum noch weitgehend unbekannt, gehört David Tracy (geb. 1939) im amerikanischen Raum zu den bedeutendsten zeitgenössischen Theologen. Er ist bekannt geworden als Autor, der das besondere intellektuelle und kulturelle Klima unserer pluralistischen Zeit ernst nimmt und als Herausforderung für eine kreative Gottes-Rede begreift. Ein zentraler Schlüssel ist für ihn dabei die hermeneutische Tradition im Anschluss an Hans Georg Gadamer. Der Logik der Aufgabe entsprechend schöpft Tracy aber aus den unterschiedlichsten Fundgruben. Theologische Inspiration erhält er durch Texte aller Epochen: von der Patristik über die mystischen Traditionen im Mittelalter bis hin zu den thomistischen Ansätzen des 20. Jahrhunderts. Er weiß auch moderne und postmoderne philosophische Motive positiv aufzugreifen und miteinander ins Gespräch zu bringen. Jeder „Klassiker“ – ohne Ansehen seiner thematischen Herkunft – wird auf seine Fähigkeit hin abgeklopft, Menschen moralisch oder religiös „erschüttern“ zu können. Trotz seiner Tendenz zu Bricolage, ist Tracys eigene Theologie in zwei Aspekten deutlich geerdet: Nach seiner Überzeugung haben theologische Auseinandersetzungen eine klare inhaltliche Leitlinie, nämlich die Liebe, die ihr Vorbild in Jesus Christus hat; sie hat ebenso eine klare formale Vorgabe, indem Theologie immer auch öffentlich sein muss.

Wir werden verschiedene Schriften Tracys lesen und diskutieren.

Zielgruppe: Diplom, Lehramt, nicht-modularisierter Studiengang


Wintersemester 2010/2011


Seminar
Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten und in die Grundlagen der Theologie
2-stündig, Mi 8-10 Uhr, Geschwister-Scholl-Platz 1, Raum C 022
Beginn: 20.10.2010; Ende: 09.02.2011

Die Veranstaltung gibt eine Einführung in die Grundlagen der Theologie in moderner Welt und Gesellschaft unter Berücksichtung der Bereiche (a) Biblische Theologie, (b) Systematische Theologie, (c) Historische Theologie und (d) Praktische Theologie. Darüber hinaus führt sie in die Münchner Bibliothekslandschaft (Theologische Bibliothek, Universitätsbibliothek, Staatsbibliothek) und die Literaturrecherche ein. Schließlich werden die grundlegenden Kenntnisse der Formalia einer wissenschaftlichen Arbeit sowie der Formen des Zitierens und Bibliographierens vermittelt.


Hauptseminar (zusammen mit Prof. Dr. Armin Kreiner)
Pragmatismus - Postmoderne - Religion
2-stündig, Mo 14-16 Uhr, Geschwister-Scholl-Platz 1, Raum C 022
Beginn: 18.10.2010; Ende: 07.02.2011

Im religionsphilosophischen Diskurs der Gegenwart sind die Begriffe "Postmoderne" und "Pragmatismus" weit verbreitet. Vielleicht gerade auch deshalb sind sie aufgrund ihrer Mehrdeutigkeit berüchtigt. Das Seminar will mit Inhalt und Reichweite dieser Begriffe vertraut machen und zieht dabei besonders einen Autor zu Hilfe: Richard Rorty, bis zu seinem Tod im Jahr 2007 das enfant terrible unter den Philosophen, vereinigt klassische Anliegen des amerikanischen Pragmatismus mit sog. postmodernen Gedanken europäischen Stils. Das Ergebnis ist eine Abrechnung mit vielen liebgewonnenen Denkgewohnheiten, theologische nicht ausgenommen. Dies macht sein Werk zu einem geeigneten Lehrstück, um die Herausforderungen herauszustellen, die dem Anspruch auf Rationalität des Glaubens durch die zeitgenössische Philosophie erwachsen.

Zielgruppe: Diplom, Lehramt, nicht-modularisierter Studiengang


Sommersemester 2010


Seminar
"Wahr ist, woran zu glauben für uns gut ist." Eine Einführung in den Pragmatismus
2-stündig, Mi 12-14 Uhr, Geschwister-Scholl-Platz 1, Raum C 022
Beginn: 21.04.2010; Ende: 21.07.2010

Der Pragmatismus spielt in der Geschichte der Philosophie eine zwiespältige Rolle: Die Einsichten von Ch. S. Peirce, W. James, J. Dewey, H. Putnam und R. Rorty, um die bekanntesten Vertreter zu nennen, waren mehr als folgenreich für die angelsächsische Philosophie des 20. Jahrhunderts. Figuren wie F. Nietzsche und L. Wittgenstein, die als europäische Pragmatisten gelten können, sind von der philosophischen Bühne nicht mehr wegzudenken.  Bis heute gelten einige Aussagen des Pragmatismus  jedoch als provokant, um nicht zu sagen anstößig – als Verrat gegen die wichtigsten Anliegen der Philosophie … und des Christentums! Durch  Lektüre einschlägiger Texte zur Referatsvorbereitung soll die philosophiegeschichtliche Kompetenz gefördert und die Fähigkeit zur Systematisierung trainiert werden. Inhaltliches Ziel des Seminars ist es, durch kritische Diskussion die theologische Tragweite des Pragmatismus in Bezug auf wichtige Begriffe wie Wahrheit, Rationalität und Erkenntnis zu ermitteln.


Wintersemester 2009/10


Lektürekurs
Der Fall Darwin: Evolutionstheorie contra Schöpfungsglaube
1-stündig, Mi 17-18 Uhr c.t., Geschw.-Scholl-Pl. 1 E 212
Beginn: 21.10.2009, Ende: 10.02.2010

Der 200. Geburtstag von Charles Darwin soll in diesem Lektürekurs zum Anlass genommen werden, um intensiv über das Verhältnis von Theologie und Wissenschaft nachzudenken. Das Buch von Christian Kummer S.J., welches dem Kursnamen Pate stand, soll dabei einerseits als Leitfaden durch zentrale Fragestellungen dienen: Was genau beinhaltet Darwins Theorie und wie aktuell ist sie? Wie steht die Kirche gegenwärtig zur Evolutionstheorie? Welche Missverständnisse im Dialog zwischen Theologie und Wissenschaft gelten heute als überwunden, welche Probleme bleiben? Kummers Buch soll dem Kurs andererseits zur Lektüre anderer einschlägiger Autoren inspirieren, wie beispielsweise Richard Dawkins oder Pierre Teilhard de Chardin.


Repetitorium
Repetitorium Fundamentaltheologie für Examenskandidaten

2-stündig, Di 18-19:30 Uhr s.t., Geschw.-Scholl-Pl. 1, C 022
Beginn: 20.10.2009, Ende: 09.02.2010

In diesem Repetitorium erhalten Studierende, die planen, im Frühjahr 2010 eine schriftliche oder mündliche Prüfung im Fach Fundamentaltheologie abzulegen, Unterstützung durch fachliches und methodisches Coaching. Exemplarisch werden Themen aus dem viersemestrigen Vorlesungszyklus von Prof. Dr. Armin Kreiner behandelt. Von den TeilnehmerInnen wird die Bereitschaft erwartet, in Form eines Kurzreferats ein ausgewähltes Thema zu präsentieren. Dadurch soll eine prägnante Darstellung fundamentaltheologischer Inhalte eingeübt und die Argumentationsfähigkeit trainiert werden. Ferner werden Grundregeln für schriftliche Prüfungsklausuren besprochen. Für die KandidatInnen besteht die Möglichkeit, sich an einer Übungsklausur zu versuchen.


Sommersemester 2009


Repetitorium
Repetitorium Fundamentaltheologie für Examenskandidaten
2-stündig, Di 18:00 - 19:30, Geschw.-Scholl-Pl. 1, AU 121
Beginn: 21.04.2009, Ende: 21.07.2009

In diesem Repetitorium erhalten Studierende, die planen, demnächst eine schriftliche oder mündliche Prüfung im Fach Fundamentaltheologie abzulegen, Unterstützung durch fachliches und methodisches Coaching. Exemplarisch werden Themen aus dem viersemestrigen Vorlesungszyklus von Prof. Dr. Armin Kreiner behandelt. Von den TeilnehmerInnen wird die Bereitschaft erwartet, in Form eines Kurzreferats ein ausgewähltes Thema zu präsentieren und auf einige Fragen und Anfragen zu reagieren. Dadurch soll eine prägnante Darstellung fundamentaltheologischer Inhalte eingeübt und die Argumentationsfähigkeit trainiert werden. Ferner werden Grundregeln für schriftliche Prüfungsklausuren besprochen. Für die KandidatInnen besteht die Möglichkeit, sich an einer Übungsklausur zu versuchen.


Wintersemester 2008/09


Seminar
Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten im Rahmen des Grundkurses - Orientierungskurses Theologie

1-stündig, Dienstag 14-16 Uhr c.t.


Sommersemester 2008


Repetitorium
Repetitorium Fundamentaltheologie für Examenskandidaten

2-stündig, Di 10:30 s.t. - 12 Uhr, Geschwister-Scholl-Platz 1, HGB C Z014 Büroraum
Beginn: 15.04.2008, Ende: 15.07.2008

In diesem Repetitorium erhalten Studierende, die planen, demnächst eine schriftliche oder mündliche Examensprüfung in Fundamentaltheologie abzulegen, Unterstützung durch fachliches und methodisches Coaching. Exemplarisch werden Themen aus dem viersemestrigen Vorlesungszyklus von Prof. Dr. Armin Kreiner behandelt. Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird die Bereitschaft erwartet, in Form eines 20minütigen Kurzreferates ein ausgewähltes Thema zu präsentieren und auf einige Fragen und Anfragen zu reagieren. Dadurch soll eine prägnante Darstellung fundamentaltheologischer Inhalte eingeübt und die Argumentationsfähigkeit trainiert werden. Ferner werden Grundregeln für schriftliche Prüfungsklausuren besprochen. Für die betreffenden KandidatInnen besteht die Möglichkeit, sich an einer Übungsklausur zu versuchen.


Lektürekurs
Religiöser Glaube in der Postmoderne: Gianni Vattimos „Glauben – Philosophieren“
1-stündig, Mittwoch 11-12 c.t., Geschwister-Scholl-Platz 1, HGB C Z014
Beginn: 16.04.2008, Ende: 16.07.2008

Gianni Vattimo ist ein prominenter zeitgenössischer Vertreter einer philosophischen Richtung, die man als „Postmoderne“ bezeichnen kann. In seinem Buch Glauben – Philosophieren (ital.: Credere di credere), versucht er, sein auf Heidegger und anderen gestütztes Konzept des ‚schwachen Denkens’ auf das Christentum zu übertragen. Er entwirft damit eine Neubeschreibung von dessen Frohbotschaft, die mit seinen eigenen philosophischen Überzeugungen in Einklang steht, und durch die er wieder zum (katholischen) Glauben zurückfinden kann. Dieser Kurs dient der Lektüre sowie der ausgiebigen Diskussion von Vattimos Entwurf.

Literatur: Vattimo, Gianni, Glauben – Philosophieren, Stuttgart 1997. (Reclam, 121 Seiten)

Weitere bzw. einführende Literatur:

  • Rorty, Richard / Vattimo, Gianni, Die Zukunft der Religion. Herausgegeben von Santiago Zabala. Übersetzt von Michael Adrian und Nora Fröhder, Frankfurt am Main 2006.
  • Weiß, Martin G., Gianni Vattimo. Einführung, Wien 2003.
  • Welsch, Wolfgang, Vernunft. Die zeitgenössische Vernunftkritik und das Konzept der transversalen Vernunft, Frankfurt 1996.

Zielgruppe: D, V, NV


Wintersemester 2007/08


Lektürekurs
Die Texte des II. Vatikanischen Konzils

1-stündig, Di 11-12:15 Uhr, Geschwister-Scholl-Platz 1, HGB C Z014 Büroraum
Beginn: 06.11.2007, Ende: 29.01.2008

Im Zweiten Vatikanischen Konzil hat die Kirche feierlich erklärt, wie sie sich selbst und ihren Dienst heute sieht. Wer ein aktuelles Bild von Kirche vermitteln will – sei es in Schule, in der pastoralen Arbeit, in der Wissenschaft oder im gesellschaftlichen Diskurs – sollte sich mit dem Wortlaut der Texte des letzten ökumenischen Konzils vertraut machen. Der Kurs will in diese Texte unter besonderer Berücksichtigung fundamentaltheologischer Fragestellungen einführen.

Literatur:

  • Franz Xaver Bischof; Stephan Leimgruber (Hg.), Vierzig Jahre II. Vatikanum. Zur Wirkungsgeschichte der Konzilstexte, Würzburg 2005, 2. Auflage.
  • Pesch, Otto Hermann, Das Zweite Vatikanische Konzil. Vorgeschichte, Verlauf, Ergebnisse, Nachgeschichte, Würzburg 1997.
  • Rahner, Karl, Vorgrimler, Herbert, Kleines Konzilskompendium. Sämtliche Texte des Zweiten Vatikanums, Freiburg, Basel, Wien, 311966.

Seminar
Wichtige Philosophien des 20. Jahrhunderts und ihre Herausforderungen an die heutige Theologie
2-stündig, Ort und Zeit werden noch bekanntgegeben

Dieses Seminar findet als Blockveranstaltung in Kooperation mit dem Theologischen Seminar der Philipps-Universität Marburg an drei Terminen statt, darunter ein gemeinsames Wochenende auf der theologisch bedeutsamen Burg Rothenfels vom 30.11.–02.12.2007. Die übrigen Termine werden in der Vorbesprechung vereinbart.

Ludwig Wittgenstein, Martin Heidegger, Jacques Derrida: Wie oft passiert es, dass man in einer Fußnote auf die Namen moderner Philosophen stößt, die einem zwar bekannt klingen, mit denen man aber nur vage einen Inhalt verbinden kann? Das 20ste Jahrhundert hat einige Perspektivenwechsel mit sich gebracht, die Auswirkungen hatten auf die Fragestellungen der Philosophie und auf die Auffassung von Rationalität, Erkenntnis und Sprache. Sie beeinflussten aber auch die Art und Weise, wie Menschen nach den sog. letzten Dingen fragen. Das Seminar möchte mit der Denkweise einiger einschlägiger Philosophen der neuesten Zeit vertraut machen, deren neuartigen Ansätze und traditionskritischen Anfragen die Theologie – sei es direkt oder indirekt – herausgefordert haben, und die zum Teil bis heute an ihren Grundfes- ten rütteln.

Literatur:

  • Hennigfeld, Jochem, Johnson, Heinz (Hrsg.), Philosophen der Gegenwart, Darmstadt 2005.
  • Höffe, Otfried, Klassiker der Philosophie, Bd. 2, Von Immanuel Kant bis Jean-Paul Sartre, München 1995, 3. Auflage.
  • Ruffing, Reiner, Einführung in die Philosophie der Gegenwart, Paderborn 2005.
  • Welsch, Wolfgang, Unsere postmoderne Moderne, Berlin 2002, 6. Auflage.
  • Wiedmann, Franz, Philosophische Strömungen der Gegenwart. Eine Einführung für Religionslehrer und praktische Theologen, Zürich 1972.

Seminar
Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten im Rahmen des Grundkurses –  Orientierungskurses Theologie
1-stündig, Dienstag 14-16 Uhr c.t.