Katholisch-Theologische Fakultät
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Lehrveranstaltungen

Wintersemester 2017/18

Seminar

Schlüsseltexte der Offenbarungstheologie

2-std., Mo 16-18 Uhr c.t., HGB D Z007

Das Offenbarungsverständnis erfuhr im Laufe der Geschichte des Christentums Wandlungen, Systematisierungen und kritische Rückfragen. Im Seminar werden u.a. zentrale Texte des I. und II. Vaticanums, der aufklärerischen Offenbarungskritik, von Theologen wie Karl Barth, Wolfhart Pannenberg und Karl Rahner sowie aus der Prozesstheologie vertieft gelesen und besprochen. Die Teilnahme bietet sich auch parallel zum Besuch der Offenbarungs-Vorlesung von Professor Kreiner bzw. zur Prüfungsvorbereitung an.

 

Theologisches Kolloquium

Offenbarung

1-std., Di 9:00-09:45 Uhr, HGB D Z007

Wer Fragen zu den Inhalten der Offenbarungs-Vorlesung von Professor Kreiner hat und ein besseres Verständnis der Thematik erlangen möchte, ist in diesem Kolloquium genau richtig. Zur Vorbereitung auf jede Sitzung werden drei vertiefende Fragen zu der vorausgehenden Vorlesungsstunde in LSF eingestellt. 

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Sommersemester 2017

Seminar

Grundkurs Fundamentaltheologie (Schmidt-Leukel)

2-std., Di 12-14 Uhr, HGB A U121

Der „Grundkurs“ von Perry Schmidt-Leukel zählt fast schon zu den Standardwerken unter den Einführungen in die Fundamentaltheologie. Ursprünglich als Begleittext für ein Seminar an unserer Fakultät verfasst, wurde der Grundkurs aufgrund hoher Beliebtheit jährlich angeboten, der Text im Zuge dessen immer wieder überarbeitet und durch die Publikation schließlich auch einem größeren Adressatenkreis zugänglich gemacht. Nach wie vor lohnt sich ein Blick in diese erstklassige Einführung - sei es aus reiner Neugierde an fundamentaltheologischen Fragestellungen, als Ergänzung zum Besuch der Vorlesungen oder auch konkret zur Prüfungsvorbereitung.

Literatur: Perry Schmidt-Leukel, „Grundkurs Fundamentaltheologie. Eine Einführung in die Grundfragen des christlichen Glaubens,“ München 1999.

 

Lektürekurs

Gott denken. Ein Versuch über rationale Theologie (Holm Tetens)

1-std., Di 15-16 Uhr, HGB E 341

Literatur: Holm Tetens, "Gott denken. Ein Versuch über rationale Theologie," Stuttgart 2015.

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Wintersemester 2016/17

Seminar

Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und in die Grundlagen der Theologie

2-std., Di 14-16 Uhr, Amalienstr. 73A, Raum 108

Die Veranstaltung umfasst die Einführung in die Grundlagen der Theologie in moderner Welt und Gesellschaft. Sie macht bekannt mit den vier Bereichen a) biblischer Theologie, b) systematischer Theologie, c) historischer Theologie und d) praktischer Theologie. Des Weiteren führt sie in die Münchner Bibliothekslandschaft (Theologisch-Philosophische Fachbibliothek, Universitätsbibliothek, Staatsbibliothek) und die Literaturrecherche ein. Schließlich werden die grundlegenden Kenntnisse der Formalia einer wissenschaftlichen Arbeit sowie der Formen des Zitierens und Bibliographierens vermittelt.

Literatur: HILPERT, Konrad / LEIMGRUBER, Stephan (Hgg.), Theologie im Durchblick: Ein Grundkurs, Freiburg i. Br. 2008; RAFFELT, Albert, Theologie studieren: Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten, Freiburg i. Br. 72008; LAMMERS, Katharina / VON STOSCH, Klaus, Arbeitstechniken Theologie, Paderborn 2014.

Anmeldung: Diese Veranstaltung ist vorab über LSF online-belegpflichtig. Die Belegfrist beginnt am 26.09.2016 und endet am 10.10.2016

 

Lektürekurs

Agnosticism. A Very Short Introduction (Robin Le Poidevin)

1-std., Di 16-17 Uhr, Schellingstr. 9, Raum 101

„Keene Ahnung!?“ Ist der Agnostizismus nur eine bequeme Wischi-Waschi-Position derjenigen, die sich letztlich nicht eindeutig festlegen wollen? Oder stecken mitunter auch etwas mehr gedankliche Überlegungen dahinter? Diese hervorragende Einführung eines bekennenden agnostischen Philosophen in die Thematik lädt zur kritischen Reflektion des eigenen Glaubensverständnisses sowie zum besseren Verstehen des Agnostizismus ein.

Literatur: Robin Le Poidevin, „Agnosticism. A Very Short Introduction,” Oxford 2010.

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Sommersemester 2016

Sonderurlaub

(Forschungsaufenthalt an der University of Oxford)

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Wintersemester 2015/16

Seminar

Ist Gott verborgen?

(zusammen mit Prof. Kreiner)

2-std., Di 14-16 Uhr, HGB C 022

Merkwürdigerweise scheiden sich bereits an dieser Frage die Geister. Natürlich nicht, antwortet die traditionelle Theologie, da „seine unsichtbare Wirklichkeit an den Werken der Schöpfung mit der Vernunft wahrgenommen“ (Röm 1,20) werden kann. Manche behaupten sogar, Unglaube sei Ausdruck von eigener Verbohrtheit oder gar Sünde. Aber auch Atheisten verneinen diese Frage, kommen allerdings offensichtlich zu einem anderen Schluss. Gott ist nicht verborgen, weil es ihn gar nicht gibt. Denn wenn er existieren würde, wäre dies allen Menschen evident. Auf der anderen Seite gibt es eine illustre Anzahl an Theisten, die die Frage bejahen – Mystiker, die die so genannte „dunkle Nacht der Seele“ durchlitten haben; Verfechter der Negativen Theologie, die auf die prinzipielle Unerkennbarkeit Gottes pochen; Philosophen und Theologen, die sich den Kopf darüber zerbrechen, welche Gründe Gott haben könnte, in der Welt verborgen zu bleiben. Diese unterschiedlichen Antwortmöglichkeiten sollen im Seminar vorgestellt und diskutiert werden.

Literatur: SCHELLENBERG, John L., The Hiddenness Argument: Philosophy’s Challenge to Belief in God, Oxford 2015. Zusätzlich wird zu Beginn des Semesters ein Reader zur Verfügung gestellt.

 

Seminar

Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und in die Grundlagen der Theologie

2-std., Mo 16-18 Uhr, Amalienstr. 73A, Raum 209

Die Veranstaltung umfasst die Einführung in die Grundlagen der Theologie und macht bekannt mit den vier Bereichen a) biblischer Theologie, b) historischer Theologie, c) systematischer Theologie und d) praktischer Theologie. Des Weiteren führt sie in die Münchner Bibliothekslandschaft (Theologisch-Philosophische Fachbibliothek, Universitätsbibliothek, Staatsbibliothek) und in die Literaturrecherche ein. Schließlich werden die grundlegenden Kenntnisse der Formalia einer wissenschaftlichen Arbeit sowie der an der Fakultät üblichen Formen des Zitierens und Bibliographierens vermittelt.

Literatur: HILPERT, Konrad / LEIMGRUBER, Stephan (Hgg.), Theologie im Durchblick: Ein Grundkurs, Freiburg i. Br. 2008; RAFFELT, Albert, Theologie studieren: Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten, Freiburg i. Br. 72008; LAMMERS, Katharina / VON STOSCH, Klaus, Arbeitstechniken Theologie, Paderborn 2014.

 

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Sommersemester 2015

Seminar

Ist die Religion noch zu retten? Eine kritische Diskussion anhand von J. L. Schellenbergs "Evolutionary Religion"

2-std., Mo 16-18 Uhr, HGB M 201

Der kanadische Philosoph John L. Schellenberg beantwortet diese Frage mit einem klaren Ja. Entweder Theismus oder Naturalismus, entweder traditionelle Religion oder gar keine Religion - das scheinen die beiden Alternativen zu sein, zwischen denen man sich heutzutage entscheiden kann. Doch diese Einschätzung der Lage greift laut Schellenberg zu kurz. Er stellt eine dritte Option vor, die die Religion retten will, ohne sie auf eine ihrer klassischen Formen zu reduzieren: "evolutionary religion". Dieses neue Konzept von Religion nimmt in den Blick, dass nicht nur die biologische, sondern auch die kulturelle Evolution unserer Spezies in Zukunft noch manche Überraschung parat halten könnte. Sind Schellenbergs Ideen erfrischend unkonventionell und bedenkenswert - oder geht er zu weit?

Voraussetzung: Englische Sprachkenntnisse.

Literatur: SCHELLENBERG, John L., Evolutionary Religion, Oxford 2013.

Anmeldung für nicht-modularisierte Studiengänge: per E-Mail an veronika.weidner@kaththeol.uni-muenchen.de bis 09.03.2015.

 

Lektürekurs

"Was bedeutet das alles? Eine ganz kurze Einführung in die Philosophie" (Thomas Nagel)

1-std., Mo 14-15 Uhr, HGB C 212

Auf knapp 100 Seiten eines kleinen Reclam-Hefts stellt der US-amerikanische Philosoph Thomas Nagel mit einfachen Worten neun philosophische Probleme vor, die auch (fundamental-)theologisch relevant sind. Ohne die Leserschaft mit der Nennung historischer Daten oder berühmter Protagonisten zu überfrachten, lädt er unvermittelt zum Nachdenken und Philosophieren ein. Im Lektürekurs wird das Buch gelesen und den darin angeschnittenen Fragen nachgegangen.

Literatur: NAGEL, Thomas, Was bedeutet das alles? Eine ganz kurze Einführung in die Philosophie (aus dem Englischen übersetzt von Michael Gebauer), Stuttgart 2012.

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Wintersemester 2014/15

Seminar

Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und in die Grundlagen der Theologie

2-std., Mo 14-16 Uhr, HGB E 341

Die Veranstaltung umfasst die Einführung in die Grundlagen der Theologie und macht bekannt mit den vier Bereichen a) biblischer Theologie, b) historischer Theologie, c) systematischer Theologie und d) praktischer Theologie. Des Weiteren führt sie in die Münchner Bibliothekslandschaft (Theologisch-Philosophische Fachbibliothek, Universitätsbibliothek, Staatsbibliothek) und in die Literaturrecherche ein. Schließlich werden die grundlegenden Kenntnisse der Formalia einer wissenschaftlichen Arbeit sowie der an der Fakultät üblichen Formen des Zitierens und Bibliographierens vermittelt.

Literatur: HILPERT, Konrad / LEIMGRUBER, Stephan (Hgg.), Theologie im Durchblick: Ein Grundkurs, Freiburg i. Br. 2008; RAFFELT, Albert, Theologie studieren: Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten, Freiburg i. Br. 72008; LAMMERS, Katharina / VON STOSCH, Klaus, Arbeitstechniken Theologie, Paderborn 2014.

 

Vorlesung

Offenbarung

(von Prof. Kreiner, durch Veronika Weidner)

1-std., Mo 11:05-11:50 Uhr, HGB D 209

Der christliche Glaube verdankt sich seinem Selbstverständnis nach göttlicher Offenbarung. Traditionell wurde Offenbarung im Wesentlichen "instruktionstheoretisch", d.h. als Mitteilung übernatürlicher Wahrheiten, verstanden. Seit der Aufklärung wurden die christlichen Offenbarungsansprüche kritisch in Frage gestellt. Diese Anfragen werden im Anschluss an die Darstellung des traditionellen Offenbarungsverständnisses diskutiert. Vor diesem Hintergrund werden dann ausgewählte neuere theologische Offenbarungsmodelle vorgestellt. Dabei soll unter anderem deutlich werden, dass das jeweilige Verständnis von Offenbarung von zentraler theologischer Relevanz ist, weil davon andere theologische Grundbegriffe abhängen.

Literatur: Dogmatische Konstitution "DEI FILIUS" über den katholischen Glauben (1. Vatikanisches Konzil, 1870) [=DH 3000-3045]; Dogmatische Konstitution über die göttliche Offenbarung "DEI VERBUM" (2. Vatikanisches Konzil, 1965) [=DH 4201-4235]; A. DULLES: Models of Revelation, Dublin 1983; P. EICHER: Offenbarung. Prinzip neuzeitlicher Theologie, München 1977; W. KERN / H.J. POTTMEYER / M. SECKLER (Hg.): Handbuch der Fundamentaltheologie, Bd. 2: Traktat Offenbarung, Tübingen-Basel 2000; P. SCHMIDT-LEUKEL: Theologie der Religionen. Probleme, Optionen, Argumente, Neuried 1997; R. SWINBURNE: Revelation. From Metaphor to Analogy, Oxford 1992.

 

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Sommersemester 2014

Seminar

Warum ist überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts?

2-std., Di 16 Uhr s.t.-18 Uhr, Amalienstr. 73 A, 016

Dieser uralten Frage der Menschheitsgeschichte geht der US-amerikanische Journalist Jim Holt in seinem 2012 erschienenen Buch „Why Does the World Exist. An Existential Detective Story” auf höchst spannend zu lesende Art und Weise nach.

In der Rolle eines kosmogonischen Detektivs reist er um die Welt, spricht mit führenden Physikern, Mathematikern und Philosophen über das Mysterium der Existenz und kommentiert deren Antwortversuche humorvoll, geistreich und verständlich. Nicht ohne Grund stand das Buch 2012 auf der Bestsellerliste der New York Times und wurde von vielen Rezensenten mit Lobeshymnen überhäuft. Im Seminar werden die in den Kapiteln behandelten Themen und Autoren kritisch diskutiert.

Voraussetzung: Englische Sprachkenntnisse.

Literatur: HOLT, Jim, Why Does the World Exist: An Existential Detective Story, London 2012.

Anmeldung für nicht-modularisierte Studiengänge: per E-Mail an veronika.weidner@kaththeol.uni-muenchen.de  bis 28.03.2014.

 

Lektürekurs

"Divine hiddenness: new essays"

1-std., Di 18-19 Uhr, HGB A 020

In dieser Aufsatzsammlung diskutieren analytische Philosophen/-innen über das Problem der Verborgenheit Gottes. Deren unterschiedliche Grundpositionen sollen herausgearbeitet und im Diskurs bewertet werden.

Voraussetzung: Englische Sprachkenntnisse.

Literatur: HOWARD-SNYDER, Daniel (Hg.), Divine hiddenness: new essays, Cambridge 2002.

Anmeldung für nicht-modularisierte Studiengänge: per E-Mail an veronika.weidner@kaththeol.uni-muenchen.de  bis 28.03.2014.

 

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Wintersemester 2013/2014

Seminar

Ist Glaube rational? Impulse aus der analytischen Religionsphilosophie

2-std., Di 16-18 Uhr, HGB DZ 007

Kann ein Mensch, der von sich behauptet, halbwegs vernünftig zu sein, heutzutage allen Ernstes noch dem christlichen Glauben anhängen?

Nicht nur der systematischen Theologie bereitet diese Frage, sofern sie ernst gemeint ist, ein wenig Kopfzerbrechen. In den letzten Jahrzehnten haben auch sog. Analytische Philosophen aus dem angloamerikanischen Raum darüber nachgedacht, inwiefern Glaube rational sein kann. Auf einem hohen Niveau setzen sie sich mit theologischen Inhalten auseinander, verwenden eine präzise Sprache und verpflichten sich zu einer logisch stringenten Argumentation. In Kontinentaleuropa sind ihre Arbeiten oft noch unbekannt. In dem Seminar sollen daher ausgewählte Texte gelesen, diskutiert und daraufhin geprüft werden, ob sie eine zufriedenstellende Antwort auf die eingangs gestellte Frage geben können.

Literatur: Wird in der ersten Stunde bekannt gegeben.

Anmeldung für nicht-modularisierte Studiengänge: per E-Mail an veronika.weidner@kaththeol.uni-muenchen.de

 

Lektürekurs

John Hick "Faith and Knowledge"

1-std., Di 18-19 Uhr, HGB E 212

In seinem erkenntnistheoretischen Frühwerk beschäftigt sich der britische Religionsphilosoph John Hick (1922-2012) mit der Frage, wie sich theistischer Glauben und Wissen zu einander verhalten. Seine Grundpositionen sollen im Lektürekurs herausgearbeitet und im kritischen Diskurs bewertet werden.

Voraussetzung: Englische Sprachkenntnisse.

Literatur: HICK, John, Faith and Knowledge, London ²1988.

Anmeldung für nicht-modularisierte Studiengänge: per E-Mail an veronika.weidner@kaththeol.uni-muenchen.de.