Katholisch-Theologische Fakultät
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Viola Kohlberger

Katholische Jugendarbeit im Bistum Augsburg 1945-1963

Die Entwicklung der katholischen Jugendarbeit in Deutschland ist noch kaum erforscht. Für das zu untersuchende Bistum Augsburg liegt bisher überhaupt noch keine wissenschaftliche Arbeit vor. Ziel des Dissertationsprojekts ist es, die Entwicklung des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) vom Wiederaufbau der Jugendarbeitsstrukturen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs bis zum Beginn des Zweiten Vatikanischen Konzils in diesem Bistum zu untersuchen.
Dabei soll zum einen die Entwicklung der sogenannten Stammjugend im Bistum Augsburg – also die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) in den ländlichen, die Katholische Jungmännergemeinschaft (KJG) und die Katholische Frauenjugendgemeinschaft (KFG) in den urbanen Räumen – erforscht und für die Jugendarbeit relevante Themenfelder wie die Arbeit der Diözesanführung, inhaltliche Schwerpunkte, Ausbildung der Laienführer und Laienführerinnen, Werkwochen für Jugendliche und Nutzung der diözesaneigenen Jugendhäusern detailliert erschlossen werden.
In das Forschungsprojekt einbezogen sind zum anderen die verschiedenen Gliedgemeinschaften des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend, nämlich die arbeitende Jugend (Christliche Arbeiterjugend und Kolpingjugend), die Pfadfinder (Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg und Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg), die studierende Jugend (Marianische Kongregationen, Heliand, Bund Neudeutschland), die Sportjugend (Deutsche Jugendkraft), Quickborn und die Vertriebenenjugend (Junge Aktion der Ackermanngemeinde und Eichendorffgilde). Deren Arbeit auf der Diözesanebene ist ebenso Gegenstand der Studie wie deren Einbindung in den BDKJ Augsburg und in die jeweiligen bundesweiten Strukturen.