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Religion in der Stadt - Seminar in Venedig 2013

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Religion in der Stadt. Religiöse Kommunikation in der Öffentlichkeit und Citypastoral

Interdisziplinäres Seminar von Dr. Katharina Karl (Pastoraltheologie) und Dr. Jochen Ostheimer (Sozialethik) in Venice International University (VIU), San Servolo, Venedig im Oktober 2013

 

Programm

  • Kurzreferate und Führungen zu religions-, kunst- und kulturhistorisch bedeutenden Stätten und Persönlichkeiten in bzw. aus Venedig.
  • Besuch der Biennale mit Kunsthistorikerin Serafine Lindemann.
  • Führung durch den Markusdom mit Jean-Paul Hernandez, dem Gründer von "Pietre Vive".

Inhalt

Das Seminarprogramm verband in systematischer Form Hintergrundtheorien mit der Reflexion eigener Erfahrungen, dem Austausch mit Experten sowie der Erkundung der zum jeweiligen Thema passenden örtlichen Gegebenheiten bzw. der auf der Biennale gezeigten Installationen. Im Einzelnen wurden folgende Themen bearbeitet:

  • Religiöse Kommunikation in urbaner Öffentlichkeit und Theorien zu Stadt – Raum – Öffentlichkeit;
  • das Konzept der (Post-)Säkularisierung und seine Relevanz für interreligiöses und interkulturelles Lernen;
  • Theorien und Modelle von Citypastoral; ein Vergleich pastoraler Konzepte mit Blick auf ihre Tauglichkeit für urbane Modernitäten sowie ein abschließender Ausblick auf ethische und pastorale Perspektiven auf religiöse Kommunikation in der Stadt. 

Ziel

Ziel des Seminars war die Vermittlung vertiefter Kenntnisse über den kulturellen Raum der Großstadt als Ort religiöser Kommunikation. Dazu wurden soziale und pastorale Projekte aus interdisziplinärer, interkultureller und ökumenischer Perspektive analysiert. Durch die Fokussierung auf die Stadt Venedig als Vergleichsort wurde die Bedeutung historischer und kultureller Gegebenheiten für religiöse Sozialgestalten und Handlungsformen deutlich. Austausch und verschiedene Begegnung sowie eine erfahrungsbezogene Pädagogik ermöglichten besonders eindrückliche Lernerfahrungen.

Der kulturübergreifende Vergleich war ein wesentliches Lernziel und zugleich eine wichtige Methode des Seminars. So wurde die bestehende Verbindung der LMU München zur VIU genutzt, um die Stadt Venedig als Raum der Inszenierung religiöser Präsenz mit den Parallelen in München zu vergleichen. Dazu wurden im Vorfeld Fachgespräche und Besichtigungen in München durchgeführt. Vertieft wurde der komparative Zugang durch eine Kooperation mit der Fakultät für orthodoxe Theologie der Universität Thessaloniki. Dadurch wurde gleichermaßen der nationale wie der konfessionelle Horizont erweitert, um so Gemeinsamkeiten und Unterschiede exemplarisch herauszuarbeiten.