Katholisch-Theologische Fakultät
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Die Kölner Pantaleonsverehrung

tn039pantaleonÜber das Buch

Pantaleon ist der Patron der Ärzte und Apotheker. Darüber hinaus gehört er zu den Vierzehn Nothelfern und den Stadtpatronen von Köln. In der Ostkirche zu allen Zeiten eine populäre Figur, nahm seine Bedeutung in Köln im 10. Jahrhundert durch östlichen Einfluss (Theophanu) derart zu, dass die Pantaleonskirche am Rhein zu einer Wallfahrtsstätte und zur Grablege des sächsischen Kaiserhauses werden konnte. Nach 1204 wurde sein Kult im gesamtdeutschen Raum popularisiert, vor allem auch durch die spätmittelalterliche Aufnahme in die Nothelferdevotion. Zur 1700-Jahr-Feier seines vermuteten Martyriums in Nikomedien (Izmit) wird erstmals eine gut lesbare wissenschaftliche Untersuchung mit zahlreichen Abbildungen vorgelegt.

Über den Autor

Stefan Samerski, geboren 1963 in Köln. 1982-1988 Studium der Katholischen Theologie, Geschichte und Kunstgeschichte in Bonn und Rom. 1991 Promotion zum Dr. theol. an der Universität Bonn. 2000 Habilitation an der LMU im Fach Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit. Lehrstuhlvertretung seit dem Wintersemester 2004/05.

Bibliografische Daten

Stefan Samerski: Die Kölner Pantaleonsverehrung: Kontext - Funktion - Entwicklung. Rüthen 2005. Initiative Religiöse Volkskunde. 108 Seiten. ISBN 3-8334-3041-9. 9,80 €.