Katholisch-Theologische Fakultät
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Atzberger , Leonhard

Leonhard Atzberger

1888 außerordentlicher, 1894-1918 ordentlicher Professor für Dogmatik

Biografische Daten

geboren in Velden am 23.06.1854
gestorben in München am 10.03.1918

Vater: Atzberger, Leonhard
Mutter: geb. Tremmel, Magdalena

Priesterweihe: 29.06.1879 in München

Stationen der wissenschaftlichen und beruflichen Tätigkeit

  • 1874-1879 Studium der Philosophie am Lyzeum in Freising und der Theologie an der LMU München; Alumnus am Herzoglichen Georgianum
  • 1879-1880 Seelsorger in Petting, Dekanat Laufen
  • 1881 Dr. theol. München
  • 1883 Habilitation im Fach Dogmatik durch die Theologische Fakultät der LMU München
  • 1883 Privatdozent an der LMU München
  • 1888 a.o., 1894-1918 o. Professor für Dogmatik an der LMU München

Ehrungen

  • 1905 Ernennung zum Erzbischöflichen Geistlichen Rat
  • 1906 Bayerischer Verdienstorden vom Hl. Michael IV. Klasse
  • 1912 Ernennung zum Päpstlichen Hausprälaten
  • 1913 Bayerischer Verdienstorden von Hl. Michael III. Klasse
  • 1916 Ernennung zum Geheimen Hofrat

Werke

  • Die Logoslehre des hl. Athanasius. Ihre Gegner und unmittelbaren Vorläufer; eine dogmengeschichtliche Studie, München 1880 (Diss.).
  • Die Unsündlichkeit Christi. Historisch-dogmatisch dargestellt, München 1883 (Habil.).
  • Die christliche Eschatologie in den Stadien ihrer Offenbarung im Alten und Neuen Testamente, Freiburg i. Br. 1890.
  • Der Glaube, Freiburg i. Br. 1891.
  • Geschichte der christlichen Eschatologie innerhalb der vornizäischen Zeit, Freiburg i. Br. 1896.
  • Grundzüge der kanonischen Dogmatik, München 1907.
  • Was ist der Modernismus, Trier 1908.

Literatur

  • F. Neubert (Hg.), Deutschlands, Österreich-Ungarns und der Schweiz Gelehrte, Künstler und Schriftsteller in Wort und Bild, Leipzig 1908, 14.
  • Gisbert Greshake, Art. Atzberger, Leonhard, in: LThK³ 1 (1993) 1170.
  • Wilfried Härle/Harald Wagner(Hg.), Theologenlexikon, München ²1994, 31.