Katholisch-Theologische Fakultät
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Hofmeister, Philipp

Philipp Hofmeister

1949-1956 außerordentlicher Professor für Kirchenrecht, insbesondere Kanonisches Prozeß- und Strafrecht

Biografische Daten

geboren in Saulgau (Württemberg) am 19.04.1888
gestorben in der Abtei Neresheim am 21.01.1969

Vater: Hofmeister, Karl
Mutter: geb. Christ, Philippine

Priesterweihe: 25.01.1914 in Prag

Stationen der wissenschaftlichen und beruflichen Tätigkeit

  • 1907-1909 Studium der Rechtswissenschaften in Berlin und Studium der Philosophie in Freiburg
  • 1909-1912 Studium der Theologie in Tübingen
  • 1912 Staatsexamen der Theologie in Tübingen, Eintritt in die zu Beuron gehörende Benediktinerabtei Emmaus in Prag
  • 1914 Lehrer an der Oblatenschule des Klosters für Mathematik
  • 1914-1918 Feldgeistlicher der Sächsischen Truppen
  • 1918-1921 Lektor für kanonisches Recht an der ordenseigenen Hochschule Beuron
  • 1921 Übertretung in die Abtei Neresheim
  • 1929 Dr. theol. Tübingen
  • 1946-1947 Vertretung der Professur für Kirchenrecht an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Dillingen
  • 1949 Privatdozent und a.o. Professor für Kirchenrecht, insbesondere für Kanonisches Prozeß-und Strafrecht an der LMU München
  • 1956 Emeritierung

Werke

  • Mitra und Stab der wirklichen Prälaten ohne bischöflichen Charakter (Kirchenrechtliche Abhandlungen 104), Stuttgart 1928 (Nachdruck Amsterdam 1962).
  • Bischof und Domkapitel nach altem und nach neuem Recht, Neresheim 1931 (Diss.).
  • Der Katholizismus in Frankreich, Paderborn 1933.
  • Der Ordensrat (KStT 13), Bonn 1937.
  • Die heiligen Öle in der Morgen- und Abendländischen Kirche. Eine kirchenrechtlich-liturgische Abhandlung (Das östliche Christentum 6/7), Würzburg 1948.
  • Das Beichtrecht der männlichen und weiblichen Ordensleute (MThS.K 6), München 1954.

Literatur

  • Audomar Scheuermann, Philipp Hofmeister, in: AKathKR 138 (1969) 125-128.
  • Audomar Scheuermann, Schriftenverzeichnis Philipp Hofmeister aus dem Gebiete des Kirchenrechts und der kirchlichen Rechtsgeschichte, in: AKathKR 138 (1969) 129-136.
  • Eugen Heinrich Fischer, Philipp Hofmeister, in: ZSavRGkau 56 (1979) 531-540.
  • Franz Kalde, Die Besetzung der Münchner Kirchenrechtsprofessuren in den ersten Jahren nach dem zweiten Weltkrieg im Spiegel zeitgenössischer Briefe, in: Winfried Aymans/Stephan Haering/Heribert Schmitz (Hg.), Iudicare inter Fides [Festschrift Karl-Theodor Gehringer zum 65. Geburtstag], St. Ottilien 2002, 213f.
  • Stephan Haering, Art. Hofmeister Philipp, in: Stephan Haering/Heribert Schmitz (Hg.), Lexikon des Kirchenrechts, Freiburg i. Br. 2004, 1093f.
  • Wolfgang F. Rothe, Art. Hofmeister Philipp OSB, BBKL 27 (2007) 685-690.