Katholisch-Theologische Fakultät
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Lang, Albert

Albert Lang

1935-1939 ordentlicher Professor für Fundamentaltheologie

Biografische Daten

geboren in Falkenberg (Oberpfalz) am 05.10.1890
gestorben in Bonn am 23.07.1973

Vater: Lang, Johann
Mutter: geb. Altnöder, Christine

Priesterweihe: 29.06.1919 in Regensburg

Stationen der wissenschaftlichen und beruflichen Tätigkeit

  • 1910-1914 Studium der Theologie und Philosophie in Regensburg und Innsbruck
  • Offizier im Ersten Weltkrieg
  • 1924 Dr. theol. München
  • 1928 Habilitation durch die Theologische Fakultät der LMU München
  • 1929 a.o. Professor für Dogmatik und Apologetik an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Regensburg
  • 1935 o. Professor für Fundamentaltheologie an der LMU München; gleichzeitige Umbenennung des bisherigen Lehrstuhls für Apologetik in Fundamentaltheologie
  • 1939-1959 o. Professor für Fundamentaltheologie, Theologische Erkenntnislehre und Scholastik an der Universität Bonn, nach Schließung der Katholisch-Theologischen Fakultät der LMU München 1939 durch die Nationalsozialisten

Ehrungen

  • 1953 Päpstlicher Hausprälat

Werke

  • Die Loci Theologici des Melchior Cano und die Methode des dogmatischen Beweises. Ein Beitrag zur theologischen Methodologie und ihrer Geschichte, München 1925 (Diss.).
  • Fundamentaltheologie, 2 Bde., München 1954, 41967.
  • Wesen und Wahrheit der Religion, München 1954.
  • Wesen und Wahrheit der Religion. Einführung in die Religionsphilosophie, München 1957.
  • Die Entfaltung des apologetischen Problems in der Scholastik des Mittelalters, Freiburg i. Br. 1962.
  • Die theologische Prinzipienlehre der mittelalterlichen Scholastik, Freiburg, u.a. 1964.

Literatur

  • Josef Schmitz, Die Fundamentaltheologie im 20. Jahrhundert, in: BBKL 2 (1969) 212-228.
  • Abraham Peter Kustermann, Art. Lang Albert, in: LThK³ (1996) 636f.
  • Erwin Gatz, Die Universität Bonn im „Dritten Reich“ und in der Nachkriegszeit, in: Thomas Becker (Hrsg.), Zwischen Diktatur und Neubeginn, Göttingen 2008, 59-77, hier 69.