Katholisch-Theologische Fakultät
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Seitz, Anton

Anton Seitz

1904-1934 ordentlicher Professor für Apologetik

Biografische Daten

geboren in Windsheim am 27.05.1869
gestorben in München am 25.05.1951

Vater: Seitz, Karl Josef
Mutter: geb. Widhalm, Luise

Priesterweihe: 26.01.1892 in Würzburg

Stationen der wissenschaftlichen und beruflichen Tätigkeit

  • 1886 Abitur am Gymnasium in Schweinfurt
  • 1887-1888 Studium der Rechtswissenschaften in Leipzig und an der LMU München
  • 1888-1892 Studium an der Theologie an der LMU München, der Philosophisch-Theologischen Hochschule Regensburg und in Würzburg
  • 1892-1895 Stadtkaplan und Religionslehrer in Hammelburg
  • 1894 Dr. theol. Würzburg
  • 1895-1898 Promotionsstudium an der LMU München
  • 1897 Dr. phil. München
  • 1898-1899 Hilfsgeistlicher in Laufach bei Aschaffenburg
  • 1901 Religionslehrer der bayerischen Herzogssöhne Ludwig Wilhelm und Franz Josef
  • 1901-1904 Assistent am Priesterseminar Würzburg
  • 1902 Habilitation und Privatdozent in Würzburg
  • 1904-1934 o. Professor für Apologetik in München

Ehrungen

  • 1924 Geheimer Regierungsrat
  • Verdienstorden vom Hl. Michael IV. Klasse mit Krone

Werke

  • Die Apologie des Christentums bei den Griechen des IV. und V. Jahrhunderts in historisch-systematischer Darstellung, Würzburg 1895 (Diss.).
  • Die Willensfreiheit in der Philosophie des Chr. Aug. Crusius gegenüber dem Leibniz-Wolff'schen Determinismus in historisch-psychologischer Begründung und systematischem Zusammenhang. Historisch-philosophische Studie, Würzburg 1899.
  • Die Heilsnotwendigkeit der Kirche nach der altchristlichen Literatur bis zur Zeit des hl. Augustinus, Freiburg i. Br. 1903 (Habil.).
  • Christus-Zeugnisse aus dem klassischen Altertum von ungläubiger Seite, Köln 1906.
  • Das Evangelium vom Gottessohn. Eine Apologie der wesenhaften Gottessohnschaft Christi gegenüber der Kritik der modernsten deutschen Theologie, Freiburg i. Br. 1908.
  • Cyprian und der römische Primat oder Urchristliche Primatsentwicklung und Hugo Kochs modernistisches Kirchenrecht. Eine dogmengeschichtliche Apologie nach kritischer Methode, Regensburg 1911.
  • Natürliche Religionsbegründung. Eine grundlegende Apologetik, Regensburg 1914.

Literatur

  • Hans-Jörg Nesner, Das Erzbistum München und Freising zur Zeit des Erzbischofs und Kardinals Franziskus von Bettinger (1909-1917), St. Ottilien 1987, 168.
  • Weigand Hillenbrand (Hg.), Mit der Kirche auf dem Weg. 400 Jahre Priesterseminar Würzburg 1589-1989, Würzburg 1989, 475.
  • Wolfgang Weiß, Modernismuskontroverse und Theologenstreit. Die Katholisch-Theologische Fakultät Würzburg in den kirchenpolitischen und theologischen Auseinandersetzungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts, Würzburg 2000, 278 mit Anm. 6.