Katholisch-Theologische Fakultät
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Alles kann, nichts muss?!

Theorien der Modalität bei G. W. Leibniz, D. Lewis und A. Plantinga und ihre Vereinbarkeit mit Spielarten des Theismus

01.11.2020

Kann Gott tun, was er will oder will Gott, was seinem Wesen entspricht? Ist Gott an notwendige Prinzipien gebunden oder ist notwendig, was Gott dekretiert? Derartige Fragen nach dem Verhältnis von Modalitäten und Gotteskonzepten sind Bestandteil unzähliger Debatten und reichen weit in die Philosophie- und Theologiegeschichte zurück.

Die vorliegende Studie untersucht zunächst die Modalmetaphysiken G.W. Leibniz’, D. Lewis’ und A. Plantingas samt ihren sehr unterschiedlichen ontologischen Voraussetzungen. Im Anschluss werden die in der gegenwärtigen analytisch-religionsphilosophischen Debatte dominanten Formen des Theismus analysiert: der klassische und personale Theismus und der Panentheismus. Das Kernstück dieser Studie bildet die Analyse von Konsistenzen und Inkonsistenzen, die zutage treten, will man aus metaphysisch-ontologischen Gründen diese unterschiedlichen Formen des Theismus mit den Modaltheorien Lewis’, Leibniz’ oder Plantingas verbinden.

Autor des Buches ist Dr. Jan Levin Propach. Er studierte Katholische Theologie und Philosophie in Paderborn und München. Er ist seit 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Augsburg sowie seit 2018 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der LMU München (Lehrstuhl für Dogmatik und und Ökumenische Theologie) und Visiting Research Fellow an der Waseda University (Tokyo). Weitere Informationen zu diesem Buch und Details zur Bestellung finden Sie auf der Webseite des Verlages.