Katholisch-Theologische Fakultät
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Öffentlicher Vortrag - „Und sie bewegt sich doch - Amoris Laetitia und die kirchliche Morallehre im Jahr der Barmherzigkeit“

In welchen Punkten hat Papst Franziskus die Lehre der Kirche durch Amoris Laetitia geändert oder weiterentwickelt? Wo liegen die Stärken, wo die Grenzen und Schwächen des nachsynodalen Schreibens? Wie sind die jüngsten Debatten um das Dokument zu interpretieren? Diesen und weiteren Fragen geht der renommierte Moraltheologe Prof. Stephan Goertz (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) in einem Abendvortrag mit dem Titel „Und sie bewegt sich doch - Amoris Laetitia und die kirchliche Morallehre im Jahr der Barmherzigkeit“ nach. Der im Rahmen einer Kooperation der Lehrstühle für Moraltheologie (Prof. Dr. Breitsameter) und Christliche Sozialethik (Dr. Werner Veith) der Ludwig-Maximilians-Universität München ausgerichtete Vortrag ist öffentlich und eintrittsfrei.

Stephan Goertz, zu dessen Forschungsschwerpunkten Autonomie als theologisch-ethisches Prinzip, Katholizismus und Moderne, Gender und Ethik sowie Sexualmoral zählen, publizierte u.a. den Titel „Wer bin ich ihn zu verurteilen?“. Homosexualität und katholische Kirche, sowie Sexuelle Gewalt. Fragen an Kirche und Theologie, und gab kürzlich mit Caroline Witting (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) einen Sammelband mit dem Titel Amoris Laetitia - Wendepunkt für die Moraltheologie? heraus. Er wird über die Grenzen des deutschen Sprachraums hinaus als Experte der theologischen Ethik geschätzt.

Der Vortrag findet statt am 07. Dezember 2016, um 19:00 in Raum F107 (Hauptgebäude der LMU, Geschwister-Scholl-Platz) und wird in Kooperation mit der Katholischen Akademie in Bayern ausgerichtet.

Im Vorfeld des Vortrages finden in F 107 zwei Workshops für Studierende statt:
Ab 15.15 Uhr beschäftigt sich Prof. Dr. Martin Lintner OSM (Brixen) mit dem Thema "'Amoris laetitia und die Gretchenfrage' der geschiedenen Wiederverheirateten: ein kritischer Vergleich mit "Familiaris consortio" und 'Veritatis splendor'". Und ab 17.15 Uhr spricht Sarah Delere (Berlin) über die "Ergebnisse eines länderübergreifenden Forschungsprojekts im Vorfeld der Familiensynode 2015".

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