Katholisch-Theologische Fakultät
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Aktuelle Monographien und herausgegebene Werke am Lehrstuhl

Konfessionslosigkeit als Normalfall

Religionsunterricht im Zeichen von Konfessionslosigkeit

Konfessionslosigkeit ist nicht mehr nur Thema in ostdeutschen Bundesländern, sondern bestimmt den schulischen Alltag im ganzen deutschsprachigen Raum immer stärker. Insofern auch viele getaufte Schüler:innen faktisch über kein religiöses Verständnis verfügen, zeigt sich das Phänomen Konfessionslosigkeit nochmals umfassender, als es die religionsdemographischen Daten nahelegen. Diese grundlegenden Verschiebungen in Richtung einer in der Gesellschaft breit verankerten Konfessionslosigkeit verändern religiöse Bildung in der Schule, und zwar in vielfacher Weise: in Bezug auf die inhaltliche und organisatorische Ausgestaltung des Religionsunterrichts, den Stellenwert des Ethikunterrichts, das Zusammenspiel beider und die Ausbildung von Lehrkräften.

Der Band reflektiert die zentralen Aspekte dieser Herausforderung und bietet wichtige Impulse für die anstehenden konzeptionellen Weiterentwicklungen von Religions- und Ethikunterricht unter diesen Vorzeichen.

Mit Beiträgen von Ulrich Kropač, Mirjam Schambeck, Michael Domsgen, Harald Schwillus, Matthias Gronover, Joachim Willems, Detlef Pollack, Klaus König, Georg Wagensommer, Jan Woppowa, Ulrich Vogel, René Torkler, Bernd Schröder, Michael Kühnlein, Katrin Bederna, Frank M. Lütze, Henrik Simojoki, Clauß Peter Sajak, Fahimah Ulfat, Wolfgang Weirer, Winfried Verburg, Sabine Pemsel-Maier

Schambeck, Mirjam/Kropač, Ulrich (Hg.), Konfessionslosigkeit als Normalfall. Religions- und Ethikunterricht in säkularen Kontexten, Freiburg i. Br. 2022. Hier zur Bestellung

Religionsunterricht im Horizont der Orthodoxie

Ökumenische Religionsdidaktik: Fokus Orthodoxie

Die Frage nach einem pluralitätsfähigen Religionsunterricht wird in diesem Band erstmals umfassend auf die Orthodoxie hin geöffnet. Einerseits werden Möglichkeiten einer ökumenischen Profilierung des Religionsunterrichts im Horizont des orthodoxen Christentums erschlossen und diskutiert. Andererseits richtet sich der Blick auf die stetig wachsende Zahl orthodoxer Schüler:innen im deutschsprachigen Raum. Sie haben das Recht auf eine religiöse Bildung, die orthodoxen Sichtweisen kompetent Rechnung trägt. Indem die Beiträge Wege dazu anbahnen, führen sie die zukunftsweisende Perspektive einer ökumenischen Religionsdidaktik um einen wichtigen Schritt weiter und leisten einen unverzichtbaren Beitrag, den Religionsunterricht subjektorientiert und kontextgerecht auszurichten.

Mit Beiträgen von Yauheniya Danilovich, Mirjam Schambeck, Henrik Simojoki, Athanasios Stogiannidis, Kerstin Keller, Martin Rothgangel, Jan Woppowa, Konstantinos Vliagkoftis, Friedrich Schweitzer, Sandrine Schnitzer, Bernd Schröder, Ioan Moga, Sabine Pemsel-Maier, Joachim Willems, Marina Kiroudi, Agnes Slunitschek, Frank Lütze, Uta Pohl-Patalong, Thomas Schlag, Andrea Lehner-Hartmann, Wolfgang Weirer, Mevlida Mesanovic, Konstantin Lindner, Ulrich Kropač, Marija Jandrokovic, Peter Schreiner

Schambeck, Mirjam/Simojoki, Henrik/Danilovich, Yauheniya/Stogiannidis, Athanasios (Hg.), Religionsunterricht im Horizont der Orthodoxie. Weiterführungen einer ökumenischen Religionsdidaktik, Freiburg i. Br. 2022. Hier zur Bestellung

Wie Religion für Krisen taugt

Zum Beitrag religiöser Bildung in Krisenzeiten

Sind Krisen das neue Normal? Die Klimakrise brodelt seit vielen Jahren vor sich hin und nimmt mit jedem Jahr an Brisanz zu, die Coronakrise stellt unser soziales, gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben auf den Kopf; und immer wieder neue Kriege, in denen viele Menschen ihr Leben, Angehörige, Heimat, Hab und Gut verlieren, trotz aller konzertierten diplomatischen Aktionen. Wo sollen wir hin angesichts dieser Gefährdungen? Was sollen wir tun? Wo gibt es Hilfe und wer stellt sie zur Verfügung? Unsere Verletzbarkeit und Ohnmacht sind wohl kaum deutlicher geworden als durch die Krisen, die in den letzten Jahren unser Leben bestimmt haben. Hat Religion hier noch etwas zu sagen? [...]

Religiöse Bildung und Religionsunterricht in der Schule verstehen sich von diesem diakonischen Auftrag her, Schüler:innen dieses Stärkende und Starkmachende zukommen zu lassen. In diesem Band werden von renommierten Wissenschaftler:innen aus religionspädagogischer, bildungswissenschaftlicher, soziologischer, systematisch-theologischer und biblisch-theologischer Perspektive Angebote formuliert, Krisen zu deuten, über den Kosmos Schule und den Religionsunterricht in Krisenzeiten zu reflektieren sowie durch konkrete Praxisbeispiele Anregungen für Religionsunterricht in Krisenzeiten zu geben.

Mit Beiträgen von Katrin Bederna, Norbert Brieden, Johanna Dransmann, Andrea Dietzsch, Matthias Drobinski, Michael N. Ebertz, Claudia Gärtner, Benedikt Kranemann, Hildegund Keul, Martina Mayer, Julia Münch-Wirtz, Elisabeth Naurath, Karlheinz Ruhstorfer, Mirjam Schambeck sf, Georg Steins, Annika Sturm, Winfried Verburg, Thamar Voss, Jörg Witwer.

Schambeck, Mirjam/Verburg, Winfried (Hg.), Wie Religion für Krisen taugt – Zum Beitrag religiöser Bildung in Krisenzeiten, Göttingen 2022. Hier zur Bestellung

Von Gott, Jesus, Religionen und so

Was Relilehrer:innen wissen müssen

Es ist nicht so einfach, theologisch fundiert im Unterricht zu sprechen, ohne sich in einer theologischen Fachsprache zu verlieren, die niemanden betrifft. Dazu müssen Religionslehrer:innen wissen, was ihre Schüler:innen umtreibt und was nicht. Sie müssen von den Schüler:innen her theologische Sprachspiele und Denkweisen entwickeln und Theologisches lebenssatt formulieren können. Das ist eine hohe Kunst, bei der die Religionslehrkräfte jedoch weithin allein gelassen werden. Wichtige Unterstützung kommt hier von den Bildungswissenschaften, die im sog. COACTIV-Modell Kompetenzen von Lehrkräften formuliert haben, die für den Lernerfolg von Schüler:innen entscheidend sind. In diesem Buch werden diese Kompetenzen auf Religionslehrkräfte übersetzt. Damit wird es möglich, fachdidaktische Wissensfacetten zu bestimmen und zu erschließen, was Religionslehrer:innen wissen müssen, wenn sie theologisch relevante Fragen schüler:innenorientiert unterrichten wollen.

Themen wie: "Wie kommt man eigentlich auf Gott und was steckt hinter Religion?" oder "Ist Weihnachten einfach ein Familienfest und was heißt eigentlich Inkarnation?" werden genauso entfaltet wie die Frage nach Kreuz und Auferstehung, ob und wie Katholischsein und Kirche verantwortbare und tragbare Lebensstile anbieten, und was die christliche Gottrede angesichts des Religionsplurals bedeutet. Damit werden theologische Fragen aufgegriffen, die Schüler*innen nachdenklich machen. Zugleich geht es in diesem Studienbuch um Themen, die systematisch-theologisch zwar ausgefeilt, aber noch kaum in lebensrelevante Deutungen übersetzt wurden.

Schambeck, Mirjam, Von Gott, Jesus, Religionen und so. Was Religionslehrer:innen wissen müssen, Freiburg i. Br. 2022. Hier zur Bestellung

Sexuelle Bildung aus christlicher Perspektive

„Die größte Gabe, die dem Menschen anvertraut ist, ist die Freiheit und die stärkste Herausforderung, die ihn lebenslang bewegt, ist die Entwicklung der eigenen Sexuellen Identität und die Gestaltung der Sexualität in Beziehung.“

Wie sehr die Menschen und gerade auch die Kirche an diesen Herausforderungen scheitern können, zeigt sich u.a. am Thema Missbrauch in der katholischen Kirche. Aufgrund ihrer langen Erfahrungen als Pädagogen und Theologen zeigen die Autoren in einem Entwurf kompetenzorientierter Sexueller Bildung, basierend auf dem aktuellen Forschungsstand von Theologie und Sexualwissenschaften, wie heranwachsenden Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Orientierung und Unterstützung gegeben werden kann. Dabei werden biblische Aspekte ebenso berücksichtigt wie pädagogische und systematische Überlegungen zu Sexueller Identität, Rechten, Liebe, Freundschaft, Partnerschaft, Zölibat u.a.

Praxisnahe Beispiele aus Schule und Religionsunterricht, Jugendarbeit, Pastoral sowie Erwachsenen- und Familienbildung geben wertvolle Anregungen.

Dörnemann, Holger/Leimgruber, Stephan, Sexuelle Bildung aus christlicher Perspektive. Für Erziehung, Pädagogik und Gemeindepraxis, Paderborn 2022. Hier zur Bestellung